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BARF

BARF

Vorab ist zusagen, das ich eine überzeugte BARFerin bin.

Mit Vorurteilen und Skepsis habe ich meine beiden 4Beiner umgestellt und muss sagen, dieses war die richtige Entscheidung.

Falls Sie noch mehrere Informationen benötigen scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen. 

 

Warum BARF?

So wie sich ein Mensch gesund ernähren möchten, sollte auch die gesunde Ernährung Ihres Liebling einen hohen Stellenwert in dem Miteinander zwischen Mensch und Tier einnehmen.

Wir empfehlen eine artgerechte Fütterung um Krankheiten , die durch die Fehlernährung mit schlechtem, ungeeigneten oder sogar Verunreinigten Futter immer mehr zunehmen, vorzubeugen.

Durch die artgerechte Fütterung mit Biologisch rohen Futter  können die meisten Allergien bei den Tieren vermieden werden.

Nicht nur Allergien können durch die gesunde Ernährung vermieden werden, denn auch andere Krankheiten haben oft die verschiedensten Ursachen, wie z.B. eine Futtermittelallergie, vielfach verursacht durch künstliche Vitamine, Konservierungsstoffe in industriell hergestellten Futter.

Die Folgen davon:

  • Glanzloses, stumpfes Fell
  • Agressionen
  • Sodbrennen, Magenprobleme
  • Juckreiz an bestimmten Stellen oder über den ganzen Körper
  • Aufbeißen der Haut und Haarausfall
  • Nieren- und Lebererkrankungen
  • Darmerkrankungen und Verdauungsprobleme
  • Krebs
  • u.v.m

Dadurch, dass Hunde und Katzen zu den Karnivoren (Fleischfresser) zählen empfiehlt sich daher eine artgerechte Fütterung mit Rohfutter.

Durch die Fütterung mit rohem Fleisch, Innereien und Knochen unter Zugabe von verschiedenen Kräutern, Obst und Gemüse bieten Sie Ihrem Tier eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung.

Viele erkrankte Tiere erholen sich vollständig nach der Umstellung auf BARF, bei vielen Tieren bewirkt allein die Umstellung eine Verbesserung ihres allgemeinen Gesundheitszustands.

 

Futterumstellung

Grundsätzlich ist eine Fütterungsumstellung von der herkömmlichen Fütterung auf eine naturnahe, artgerechte und gesunde Ernährung nicht schwierig.

Wir empfehlen jedoch die schrittweise Umstellung, damit sich Ihr Tier an die für ihn ungewohnte Ernährung gewöhnen kann, denn Ihr Tier hat sich an industriell gefertigtes Futter gewöhnt.

Zu Beginn sollten Sie das Fleisch ca. 2-3 Tage in der Woche füttern. Nicht aber mit dem Trocken- bzw. Dosenfutter mischen.

Füttern Sie alles vom Tier Innereien, Muskelfleisch, Knochen etc.

Weiterhin sollte vorzugsweise ganz auf Getreide verzichtet werden.

Das Tier kann anfangs zu Durchfall neigen, hier besteht aber kein Grund zur Besorgnis; die Begründung liegt in der Umstellung. Der Körper Entgiftet sich von dem Industriell hergestellten Futter.

 

Fütterungsmengen

Ernährungsexperten empfehlen 2 - 4 % des Körpergewicht des Tieres an Futter pro Tag; hier ist jedoch eine exakte Angabe schwierig, da der Bedarf eines Tieres stark variieren kann, sei es durch besonders aktive Tiere, Senioren, tragende oder kastrierte Tiere.

Für erwachsene Tiere mit normaler Aktivität:

75 - 90 % Fleisch, Innereien, Knochen, Knorpel

10 - 25 % Obst und Gemüse

Die pflanzliche Komponente sollte sehr fein Pürriert sein und getrocknetes Obst und Gemüse einweichen , da das Tier die enthaltene Zellulose schwerer verdaut als Fleisch.

 

Beispiel

Hund, weiblich, Briard, 6 Jahre, 30kg, normale Aktivität

In diesem Fall geben Sie 2,5% vom Körpergewicht als Tagesfuttermenge = 750g

Diese Tagesfuttermenge teilen Sie dann auf in:

 

85% Fleisch, Innereien, Knochen, etc. = 640g (gerundet)

15% Obst und Gemüse = 110g

 

Mit unseren Mixen wie z.b. Nicole`s Hausmix haben Sie schon fast alles was sie an Fleisch benötigen fertig gemixt.